Checkliste Filmproduktion - Projekt jetzt aber richtig

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Checkliste Filmproduktion

So geht's
Checkliste für Ihren Unternehmensfilm

Bei einem Imagefilm geht es natürlich um schöne und außergewöhliche Bilder. Aber nicht nur. Ob Image- oder Kinofilm, für beide gilt: It’s all about Storytelling. Ein guter Imagefilm erzählt eine gute Geschichte, fasziniert durch eine fesselnde Dramaturgie, beeindruckt durch emotionale Überzeugungskraft. Daher muss das Konzept gut durchdacht sein. Das sollten Sie deshalb tun:

Geben Sie dem Film eine klare Richtung!
Klären Sie vor der Erstellung des Drehbuches genau:
• Wer ist die Zielgruppe des Films?
• Was soll der Film bei der Zielgruppe bewirken?
• Was soll die Kernbotschaft sein?
• Welche Art von Unternehmensfilm ist hier sinnvoll? Möchten Sie zum Beispiel einen
    Imagefilm, der auf Emotionen setzt oder einen Informationsfilm, der mit Fakten und
    Animationen Ihre Firma, Prozesse oder Produkte anschaulich vorstellt und erklärt.
• Wo soll der Film eingesetzt werden? Auf einer Messe, im Web oder bei einer
    Live-Präsentation?   

Sorgen Sie für ein Alleinstellungsmerkmal!
• Finden Sie den USP Ihrer Firma, der Sie von Ihren Mitbewerbern unterscheidet, und stellen
   Sie diesen in Ihrem Film vor.
• Auch der Film selbst sollte als USP fungieren. Er sollte einzigartig und etwas Besonderes sein.
   Damit bleibt er dem User in Erinnerung und grenzt sich von möglichen Mitbewerbern positiv
   ab.

Bieten Sie dem User einen Mehrwert!
Erfolgreiche Videos erzählen selten davon, dass man in Buxtehude eine neue Lagerhalle errichtet hat. Bieten Sie Mehrwert und Service! Zeigen Sie Produkte und wie man diese benutzt. Machen Sie einen Produktvergleich. Erstellen Sie filmische Bedienungsanleitungen oder geben Sie Zusatztipps, die der Kunde unmittelbar nutzen kann. Das schafft mehr Aufmerksamkeit und eine größere Verweildauer auf Ihrer Webseite als bei einem rein werblichen Film. Recherchieren Sie in den sozialen Netzwerken, was Ihre Kunden interessiert und welche Fragen immer wieder gestellt werden.

Denken Sie über Serien nach!
Eine fortlaufende Reihe von Filmen mit Servicecharakter erzeugt langfristigere Kundenbindungen. Stellen Sie dabei Ihre Firma in den Hintergrund und das Thema in den Vordergrund. So können sie sich ein „Fangemeinde“ aufbauen, die Ihnen treu bleibt.

Erzählen Sie eine Geschichte!
Kino und Fernsehen machen es vor. Der Zuschauer will unterhalten werden. Nutzen Sie diesen Umstand. Bieten Sie eine Geschichte mit Dramaturgie und rotem Faden. Am besten erreichen Sie Ihre Zuschauer, indem Sie ihn überraschen und seine Gefühle ansprechen. Je interessanter der produzierte Imagefilm ist, desto schneller wird er sich im Internet verbreiten.

Kreieren Sie einen packenden Einstieg!
Ihr Film konkurriert im Web mit einer Vielzahl von anderen Videos und audiovisuellen Produkten. Schon der Einstieg muss daher den User packen – durch einen interessanten Fakt, eine spannende Frage oder einen visuellen „Hook“, um die Leute zum „Dranbleiben“ zu animieren.

Du sollst nicht langweilen!
Das ist die Regel Nummer 1 im Film. Die Sehgewohnheiten haben sich verändert. Kaum jemand guckt sich in Web noch ein 15-minütiges Firmenvideo an. Kommen Sie zum Punkt – in der Kürze liegt die Würze. Zeigen Sie überzeugende Protagonisten, Ereignisse und Fakten in nicht mehr als 3 Minuten. Langweilige Zahlen zu Umsatz, Größe oder Mitarbeiterzahl sind „Wegclicker“.

Bieten Sie echte Emotionen!
Wofür begeistern sich Ihre Mitarbeiter? Was bewegt die Menschen, die bei Ihnen arbeiten? Zeigen Sie wie in einer guten Homestory den „Geist“ Ihrer Firma. Dabei muss es auch nicht immer bierernst zugehen. Zeigen Sie auch, dass Sie Humor haben. Der Zuschauer liebt Ihre Firma dafür.

Bringen Sie Abwechslung in den Film!
Ein Film ist unterhaltsamer, wenn er verschiedene Elemente enthält. Diese können z.B. sein: ein Rundgang durch die Produktion, spannende Events in Ihrer Firma, Interviews mit Mitarbeitern oder Kundenstimmen sein. Bieten Sie eine gute Mischung.

Seien Sie authentisch!
Präsentieren Sie Ihr Unternehmen so wie es wirklich ist. Lassen Sie Mitarbeiter oder auch Kunden zu Wort kommen, auch und gerade weil es keine richtigen Schauspieler sind. Kleine Fehler machen Sie als Firma menschlich und sympathisch. Der Fielmann-Effekt.

Achten Sie auf gute Drehbedingungen!
• Suchen Sie sich die filmisch passenden Protagonisten raus. Ein unterhaltsamer, humorvoller
   Mitarbeiter ist oft wirkungsvoller als ein gestandenes Urgestein aus der Chefetage.  
• Sorgen Sie für terminliche Flexibilität. Ihre Firma bei Sonnenschein wirkt wesentlich
   freundlicher als bei einem Hagelsturm.
• Sorgen Sie für einen ausreichend großen zeitlichen Rahmen bei den Dreharbeiten. Schöne
   Bilder brauchen mitunter etwas mehr Zeit. Eine Investition, die sich lohnt.   

Seien Sie professionell!
Auch wenn im Film Laien agieren, ein guter Imagefilm zeichnet sich durch eine professionelle Aufmachung aus. Ein ausgebildeter Sprecher, zusätzliches Licht, qualitativ hochwertige Ton- und Bildtechnik, Farbkorrektur und ansprechende Texteinblendungen sind ein Muss.

Teilen Sie Ihren Film!
Ist der Film erst mal fertig, soll ihn die Welt natürlich auch sehen. Dazu bieten Social Networks heute eine gute Möglichkeit. Natürlich sollte er auch auf der eigenen Website einen Platz finden.

 
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